{"id":470,"date":"2015-07-13T19:14:44","date_gmt":"2015-07-13T18:14:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fs-psychologie.stura.uni-heidelberg.de\/?p=470"},"modified":"2015-07-13T19:14:44","modified_gmt":"2015-07-13T18:14:44","slug":"gastbeitrag-warsaw-goes-international-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fs-psychologie.stura.uni-heidelberg.de\/path\/to\/wordpress\/2015\/07\/gastbeitrag-warsaw-goes-international-2015\/","title":{"rendered":"Gastbeitrag: &#8222;Warsaw goes international&#8220; 2015"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Spannende Vortr\u00e4ge, Psychologiestudierende aus aller Welt und eine lebendige, vielf\u00e4ltige Hauptstadt: Ab Februar r\u00fchrten die Organisatoren in Warschau die Werbetrommel f\u00fcr die zweite \u201eWarsaw Goes International\u201c Konferenz. So erreichte ein Bewerbungsaufruf auch die Studierenden des Psychologisches Instituts in Heidelberg. Von Neugier getrieben bewarb man sich und erhielt bald darauf eine Einladung zu einer Konferenz f\u00fcr europ\u00e4ische Studierende im Mai.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Die Vorfreude&#8230;<\/strong><\/em><br \/>\n&#8230; war gro\u00df! Deshalb wurden schnell die wichtigsten Vorbereitungen getroffen: ein Gastgeschenk (inklusive Heidelberger Studentenkuss) sowie regionales Essen (K\u00e4ssp\u00e4tzle, Schneeballen) besorgen und ein Dirndl als landestypische Tracht organisieren. Und dann ab nach Warschau!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.fs-psychologie.stura.uni-heidelberg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Warsaw1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-472\" src=\"http:\/\/www.fs-psychologie.stura.uni-heidelberg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Warsaw1.jpg\" alt=\"Warsaw Goes International_1\" width=\"800\" height=\"599\" srcset=\"https:\/\/fs-psychologie.stura.uni-heidelberg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Warsaw1.jpg 800w, https:\/\/fs-psychologie.stura.uni-heidelberg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Warsaw1-300x225.jpg 300w, https:\/\/fs-psychologie.stura.uni-heidelberg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Warsaw1-676x506.jpg 676w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Kaum angekommen&#8230;<\/strong><\/em><br \/>\n&#8230; lernten wir als erstes unsere \u201eHosts\u201c (inklusive menschlichen und tierischen Mitbewohnern) kennen. In Franziskas Fall ging es erstmal in eine Milchbar (ein preiswertes Selbstbedienungslokal, das w\u00e4hrend der Zeit des Kommunismus besonders beliebt war) und zu einem Chopin-Konzert im Lazienki-Park. Janina wurde nach der 17-st\u00fcndigen Fahrt mit ICE und Nachtzug von ihrer Gastgeberin mit vegetarier-freundlicher (und daher Polen-untypischer) Suppe empfangen, bevor sich alle Teilnehmer beim Welcome Dinner trafen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Das Programm&#8230;<\/strong><\/em><a href=\"http:\/\/www.fs-psychologie.stura.uni-heidelberg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Warsaw4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-476 size-medium alignright\" src=\"http:\/\/www.fs-psychologie.stura.uni-heidelberg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Warsaw4-300x225.jpg\" alt=\"Warsaw Goes International_2\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/fs-psychologie.stura.uni-heidelberg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Warsaw4-300x225.jpg 300w, https:\/\/fs-psychologie.stura.uni-heidelberg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Warsaw4-676x506.jpg 676w, https:\/\/fs-psychologie.stura.uni-heidelberg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Warsaw4.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nbeinhaltete eine wilde Mischung aus Psychologie, Team-Building-Spielen, kultureller Bildung und Partys. Der Tag nach der Anreise begann zun\u00e4chst mit Team-Building-Ma\u00dfnahmen im Geb\u00e4ude des Psychologie-Departments. Da<em><strong><a href=\"http:\/\/www.fs-psychologie.stura.uni-heidelberg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Warsaw3.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-478 alignleft\" src=\"http:\/\/www.fs-psychologie.stura.uni-heidelberg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Warsaw3.jpeg\" alt=\"Warsaw Goes International_4\" width=\"240\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/fs-psychologie.stura.uni-heidelberg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Warsaw3.jpeg 240w, https:\/\/fs-psychologie.stura.uni-heidelberg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Warsaw3-225x300.jpeg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><\/a><\/strong><\/em>nach befreiten sich die angehenden Psychologen mehr oder minder erfolgreich aus einem Escaperoom, um schlie\u00dflich alle \u00fcbrige Energie in einen Impro-Theater-Workshop zu stecken. Eine Stra\u00dfe \u00fcberqueren, eine Kunstausstellung oder Bar besuchen: Wie sich diese allt\u00e4glichen Ereignisse f\u00fcr Blinde gestalten, erfuhren wir im \u201eInvisible Museum\u201c am eigenen Leib. Bei einer Stadtrallye lernten wir dann nicht nur die Warschauer Altstadt kennen, sondern fielen auch auf Solomon Aschs Konformit\u00e4tsparadigma herein und deuteten Wolken in sch\u00f6nster Rohrschach-Manier. Weitere H\u00f6hepunkt waren Wedels Schokoladenfabrik und der Ausblick von Warschaus ber\u00fchmtem, aber unter den Polen wenig beliebtem Kulturpalast, einem Geschenk Josef Stalins.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Die Lectures&#8230;<\/strong><\/em><br \/>\n&#8230; waren selbstverst\u00e4ndlich ebenfalls ein wichtiger Programmpunkt. Die englischen Vorlesungen erforderten keine Vorkenntnisse. Zu hitzigen Diskussionen, die auch nach der Mittagspause nicht beendet werden konnten, f\u00fchrte die Vorlesung \u00fcber Sexismus und der Versuch eines Sozialpsychologen, anhand von Computermodellen Integration und Ausgrenzung zu erkl\u00e4ren. Mit Themen wie \u201eNeuropsychologie und \u00c4sthetik\u201c oder \u201eGestaltpsychologie in den Medien\u201c zeigten die Organisatoren originelle Einsatzm\u00f6glichkeiten und Forschungsfelder der Psychologie auf. Dies gelang auch den zwei Doktoranden sehr gut, die uns einleuchtend die positiven Auswirkungen von Ego Shootern auf den g-Faktor der Intelligenz darlegten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Die Abende&#8230;<\/strong><\/em><br \/>\n&#8230; waren ebenfalls gut durchgeplant. Am ersten Abend wurde zum Welcome Dinner in regionaler Kleidung mit landestypischem Essen eingeladen. So sah man sich um und stellte schnell fest, nicht die E<a href=\"http:\/\/www.fs-psychologie.stura.uni-heidelberg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Warsaw5.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-477 alignright\" src=\"http:\/\/www.fs-psychologie.stura.uni-heidelberg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Warsaw5.jpeg\" alt=\"Warsaw Goes International_3\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/fs-psychologie.stura.uni-heidelberg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Warsaw5.jpeg 320w, https:\/\/fs-psychologie.stura.uni-heidelberg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Warsaw5-300x225.jpeg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a>inzige im Dirndl zu sein. Au\u00dferdem entdeckte man rum\u00e4nische, finnische sowie nat\u00fcrlich polnische Trachten und durfte belgische Waffeln, italienische Polenta, ungarische Paprikasosse und finnische Bonbons kosten. Bei der \u201eWarsaw Goes Elegant\u201c-Party tauschten die Psychologiestudierenden Hoodie und Jeans gegen Abendgarderobe und hohe Schuhe, um in einer Villa im Warschauer Reichenviertel Shots zu trinken und zu italienisch-polnischem Diskopop zu tanzen. Einziger Kritikpunkt: es legten keine Profs auf;). Beim Rotation Dinner am n\u00e4chsten Abend hatten wir die Gelegenheit, bei drei G\u00e4ngen auch die anderen Gastgeber kennenzulernen. Die Warschauer Studierenden warteten mit sehr leckerem Essen in Kombination mit grenzenloser Gastfreundlichkeit auf. Aber auch beim Lastertag und beim Abendessen mit (s\u00fc\u00dfen und pikanten!) Pierogi wurde es nie langweilig. Sp\u00e4testens beim n\u00e4chtlichen Lagerfeuer mit Marshmallows und polnischen W\u00fcrstchen beschlossen wir, dass dies nicht unser letzter Abend in Warschau gewesen sein sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong>Insgesamt&#8230;<\/strong><\/em><br \/>\n&#8230; erstmal ein gro\u00dfes Lob an das engagierte Organisatorenteam, die uns jederzeit top informiert, bespa\u00dft und versorgt haben mit allem, was wir uns w\u00fcnschen konnten. Auch die anderen Teilnehmer aus aller Welt kennenzulernen, war eine gro\u00dfe Bereicherung. Aber Vorsicht! Einmal Warschau ist nicht genug! Ein Vortrag von Philip Zimbardo, der sich des \u00d6fteren in der polnischen Hauptstadt aufhalten soll, w\u00e4re doch ein guter Anlass f\u00fcr einen Abstecher ins Nachbarland. Eine andere Idee w\u00e4re auch eine Radtour von dort nach Danzig&#8230; oder mit dem Zug weiter nach Wilna, um dort andere Teilnehmer zu besuchen&#8230; Die Liste mit europ\u00e4ischen Reisezielen und Heidelberg-Besuchern ist durch dieses wunderbare Treffen nicht k\u00fcrzer geworden;)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dzi\u0119kuj\u0119 Warszawa!<\/strong><br \/>\n<strong> Janina &amp; Franziska<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spannende Vortr\u00e4ge, Psychologiestudierende aus aller Welt und eine lebendige, vielf\u00e4ltige Hauptstadt: Ab Februar r\u00fchrten die Organisatoren in Warschau die Werbetrommel f\u00fcr die zweite \u201eWarsaw Goes International\u201c Konferenz. So erreichte ein Bewerbungsaufruf auch die Studierenden des Psychologisches Instituts in Heidelberg. 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